Hausarztpraxis Domstraße

Dipl.-Med. Birgit Gerlach

     Langzeitblutdruckmessung

             



gerlach          

Bei der Blutdruckmessung wird der Druck gemessen, der in den Blutgefäßen herrscht, es werden jeweils zwei Werte angegeben. Der erste, jeweils höhere Wert, wird systolischer Blutdruck genannt. Er gibt den Druck an, mit dem das Blut währen einer Herzkontraktion durch die Gefäße gepumpt wird. Der zweite, jeweils niedrigere Wert, heißt diastolischer Blutdruck. Dieser ist der Druck, der in den Blutgefäßen während der Entspannungsphase des Herzens vorliegt.

Der optimale Blutdruck beträgt 120/80. Bei Werten über 140/90 besteht ein Bluthochdruck, der Herz und Gefäße schädigt.

Bei der Blutdruckmessung in der Praxis wird nur ein Momentanwert erfasst. Ob es bei Belastungen im Tagesverlauf Blutdruckschwankungen gibt, kann man nur durch eine kontinuierliche Messung über 24 Stunden (Langzeitblutdruckmessung) herausfinden und mit diesem Wissen die Behandlung anpassen.